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Weihnachtskerzen

Weihnachtskerzen und Baumkerzen

Weihnachtskerzen und gerade die Baumkerzen gehören zwingend zur Weihnachtsdekoration, pünktlich zum ersten Advent werden Weihnachtskerzen auf dem Adventskranz angezündet. Anfangs darf es nur eine Weihnachtskerze auf dem Kranz sein, doch die Mutter wird verschiedene Gestecke aufstellen, die Weihnachtskerzen entzünden und dafür sorgen, dass durch das Haus ihr Duft gemeinsam mit dem von Kuchen und Plätzchen zieht. Die Alten und die Jungen kommen dann in liebevoller Atmosphäre alle zusammen und betrachten verträumt, entzückt und beglückt die hochwertige Weihnachtsdeko, die Sie in unserem Shop bestellt haben.

 

Die Rolle der Weihnachtsdeko

Die richtige Weihnachtsdekoration spielt eine übergroße Rolle in jeder Familie. Es kommen Oma und Opa (manchmal auf getrennten Wegen, weil sie seit Jahrzehnten geschieden sind), der Cousin und die alleinstehende Tante, die anderen Verwandten und die Nachbarin, zu der Mama immer zum Kaffeeklatsch geht. Alle sind nun zu Gast, es ist Advent, draußen fallen die ersten Flocken, drinnen berichten die Nachrichten über die ersten Zugverspätungen. Was wäre all das ohne Weihnachtskerzen? Auf dem Adventskranz hat die Mutter noch eine unserer großen, roten Weihnachtskugeln drapiert, in deren glänzender Oberfläche sich nun das Kerzenlicht spiegelt, während der Bub den Blick nicht vom schillernden Glanz abwenden kann. Es wird ein wirklich schöner Nachmittag, nur der Opa denkt die ganze Zeit daran, dass er doch hätte die Winterreifen aufziehen sollen. Der Stil für die richtige Weihnachtsdeko kann dabei unterschiedlich ausfallen, doch egal, welches Ambiente Sie individuell verschönern wollen: Bei uns finden Sie garantiert die passenden Weihnachtskerzen dazu. Sie können dieses unverzichtbare Accessoire der Weihnachtsdekoration klassisch, modern, schlicht oder kreativ verziert bestellen, auch kunterbunte Varianten lassen sich denken. Mit diesen schlagen die Kinderherzen höher, die Familie versöhnt sich, alles wird friedlich im besinnlichen Schein.

 

Weihnachtskerzen im Advent

Die Bedeutung dieser Kerzen fällt weltweit etwas unterschiedlich aus. In der christlichen Tradition repräsentieren sie die Dreifaltigkeit. Nach biblischer Überlieferung leuchteten sie den Heiligen drei Königen ihren Weg, nach vorchristlicher und sonstiger Deutung schützen sie das Haus vor schlechten Geistern. Das ist beispielsweise auf Hawaii, in der Dominikanischen Republik und vielen anderen Ländern Lateinamerikas sowie in einigen afrikanischen Kulturen der Fall, wo sich christlicher und regionaler Glaube mischen. Auch in Europa gab es eine Sonnenwend-, Tannenbaum- und Kerzentradition in vorchristlicher Zeit.

Der Advent allerdings wurde als liturgische Periode erst im christlichen Kalender eingeführt. Er geht dem Weihnachtsfest voran, das Symbol des 1. Advents am vierten Sonntag vor dem Heiligen Abend ist eine Kerze auf dem Kranz. Den Adventskranz soll im Jahr 1839 Johann Hinrich Wichern erstmals aufgestellt haben, ein Hamburger Pfarrer und Erzieher (einer der Gründer der Inneren Mission), der damit Heimkinder seelisch unterstützte. Im Gegensatz zur heutigen Tradition, jede Woche vom 1. bis zum 4. Advent eine Kerze mehr anzuzünden, befestigte Wichern auf einem Holzreifen 24 Kerzen, die Kinder zündeten täglich vom 1. bis zum 24. Dezember eine Kerze mehr an. Privathaushalte übernahmen allmählich diese Idee, sie wandelten den Adventskranz und den Rhythmus seiner Bestückung mit Weihnachtskerzen allmählich zur heutigen Form um. Auch der Adventskalender stammt aus der Mitte des 19. Jahrhunderts (nachgewiesen ab 1851), er ist ebenso heute ein unverzichtbarer Bestandteil der Weihnachtsdeko.

 

Weihnachtsdekoration wie Weihnachtskerzen im Wandel der Zeiten

Angesichts der langen christlichen Tradition hat sich in Bezug auf die dekorativen Elemente eine relativ schnelle Entwicklung vollzogen. Während heute ein Adventskalender mit Schokolade und kleinen Spielzeugen gefüllt ist, war er im 19. Jahrhundert selbst nur eine Kerze, die entlang von täglichen Markierungen herunterbrannte. Auch Bilder mit 24 Kreidestrichen waren üblich, täglich wurde einer der Striche weggewischt. Der erste Adventskranz von Wichern wies 20 kleine rote und vier große weiße Kerzen auf, Letztere wurden an den Adventssonntagen entzündet und sind übrig geblieben. Die Form mit den insgesamt 24 roten und weißen Kerzen hielt sich in protestantischen Gegenden - beispielsweise in Brandenburg - bis in die 1960er Jahre. Pfarrer Wichern war Protestant, die Katholiken übernahmen den Brauch erst in den 1920er Jahren. In der Hamburger Sankt-Michaelis-Kirche ist der Wichern-Adventskranz bis heute zu finden. Sein Tannengrün und damit die heutige Form als Weihnachtsdekoration erhielt der Adventskranz ab 1860. Lange Zeit vermutete man übrigens, er sei viel älter, denn ein Gedicht von Hermann Claudius, das ihn beschreibt, wurde zunächst irrtümlicherweise dessen Urgroßvater Matthias Claudius (1740 - 1815) zugeschrieben.

Der größte echte Adventskranz weltweit wird alljährlich im Allgäu-Städtchen Kaufbeuren aufgestellt, er hat einen Durchmesser von acht Metern und ist mit Weihnachtskerzen von 150 Zentimetern Höhe bestückt, die jeweils rund 150 kg wiegen - eine wahrhaft herrliche Weihnachtsdeko.

 

Weihnachtskerzen - Symbolik

Die symbolische Bedeutung dieser Weihnachtsdekoration ist naturgemäß sehr hoch, ursprünglich soll das zunehmende Licht die steigende Erwartung des Heilands ausdrücken, dem "Licht der Welt" mit der Geburt am Heiligen Abend. Verschiedene Deutungen kamen im Laufe der Zeit hinzu und finden sich komplett in unserer heutigen Weihnachtsdeko wieder. Der Tannenbaum ist eindeutig älter als das Christentum, die Germanen beteten Baumgötter an und holten sie sich zum Sonnenwendfest (um die Weihnachtszeit) aus dem Wald.

Die Kreisform des Kranzes hat ebenso einen Symbolwert wie das Tannengrün und die Farben der Weihnachtskerzen und der Schleifen. Der Adventskranz kann mit dem Erdkreis assoziiert werden, die vier Himmelsrichtungen spielen eine Rolle, der Kreis symbolisiert Ewigkeit (= Auferstehung), Grün bedeutet Hoffnung und Leben. Die Kerzen sind auch kommendes Licht. In der katholischen Liturgie sind die Farben enorm wichtig, es werden in vielen katholischen Regionen drei violette und eine rosafarbene Kerze verwendet. Letztere wird am Sonntag Gaudete (lat. "Freuet euch!") angezündet. Ansonsten verwenden Menschen als Weihnachtsdeko diejenigen Farben bei ihren Weihnachtskerzen, die ihrem persönlichen Geschmack am ehesten entsprechen. Üblicherweise tendiert eine Weihnachtsdekoration zu roten und oft zu weißen Kerzen.